Warum ich als Feministin Jesus cool finde – Part 3
Ich bin 2022 aus einer fundamentalistischen, sektenähnlichen Freikirche ausgestiegen und habe meinen Glauben dekonstruiert.
Heutzutage bezeichne ich mich als Feministin, aber ich glaube ich noch und finde Jesus cool.
Wie das zusammenpasst? Genau das erkläre ich in diesem Post.
Jesus hat Grenzen gesetzt
Jesus war zwar gegen Vergeltung, aber er war auch kein People Pleaser, der alles hat mit sich machen lassen.
Er hat Grenzen gesetzt. Er ist immer wieder in die Einsamkeit gegangen, hat sich Menschen entzogen, hat Nein gesagt – ein ziemlich gutes Vorbild für Selbstfürsorge finde ich.
Jesus hat sich nicht um seinen Ruf gekümmert
„Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder“ wurde er genannt (Lukas 7,34).
Aber Jesus war kein People Pleaser und hat einfach weitergemacht und das Richtige getan ungeachtet des Gelabers über ihn.
Jesus war eine Person of Color
Jesus war ein jüdischer Mann aus Galiläa – also definitiv kein blauäugiger Weißer, wie er fälschlicherweise oft dargestellt wird.
Das weiße Jesus-Bild ist ein koloniales Konstrukt, das gezielt eingesetzt wurde, um Unterdrückung zu legitimieren.
Der echte Jesus sah hingegen wie die Menschen aus, die heute abgeschoben werden sollen.
Dies ist Part 2 meiner Serie, warum ich als 31-jährige Feministin Jesus cool finde.
Schreibt mir eure Gedanken dazu: Was haltet ihr von Jesus? Und seid ihr religiös oder nicht? :)
Foto: @olgamachtgluecklich









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