Warum mir Ostern als Christin egal ist
Warum ich heute darüber spreche:
Zu meinem letzten Kurzvideo vor meiner Osterpause, in dem ich gesagt habe, dass es mir egal ist, warum Jesus gestorben und ob er auferstanden ist, kamen in den vergangenen Tagen noch ein paar Rückfragen. Daher fasse ich euch in diesem Post nochmal meine Gedanken zusammen, die ich bereits in meiner Instagram Story zu Ostern geteilt habe. :)
Warum ist es mir egal, warum Jesus gestorben ist?
Für meinen persönlichen Glauben ist die Frage nach dem Zweck von Jesu Tod heutzutage einfach nicht mehr relevant.
Vor paar Jahren sah das aber auch noch anders aus. In 2023 habe ich bspw. sehr mit dieser Thematik gehadert, weil ich in meiner fundamentalistischen Freikirche eine sehr einseitige (und menschenfeindliche) Theologie gelernt habe.

Darum habe ich damals in einem Post (s.o.) bereits elf verschiedene mögliche theologische Deutungen des Kreuzestodes Jesu zusammengetragen.
Heutzutage ist für meinen persönlichen Glauben jedoch viel relevanter, wie Jesus gelebt hat und was er getan hat und nicht, warum er gestorben ist. Denn das weiß man einfach nicht genau.
(Für mich persönlich war Jesus übrigens ein cooler, linker Dude, der sich den Menschen zugewandt hat, die von den v.a. religiösen Eliten ausgeschlossen wurden.)
Warum ist es mir egal, ob Jesus (leiblich) auferstanden ist?
Als Fundamentalistin habe ich die Bibel damals größtenteils „wörtlich“ genommen.
Ich habe z.B. geglaubt, dass die Welt in sieben Tagen entstanden ist und dass alle biblischen Wunder tatsächlich so geschehen sind, wie sie dort beschrieben wurden (bspw. Wasser zu Wein, aber auch die leibliche Auferstehung).
Durch meinen Mann, der studierter Theologe ist, habe ich zum ersten Mal erfahren, dass die Wunder vielleicht gar nicht tatsächlich passiert sind, sondern symbolische Erzählungen waren.
Das hat meinen Glauben zutiefst erschüttert und ich hätte ihn beinahe komplett verloren:

Mittlerweile ist es nicht mehr relevant für mich, ob die biblischen Wunder tatsächlich geschehen sind oder nicht.
Denn heutzutage externalisiere ich nichts mehr auf Gott. Ich warte nicht darauf, dass Gott ein Wunder tut, sondern bin selbstwirksam, übernehme Verantwortung und werde selbst aktiv.
Ich selbst bin ein Wunder und ich erschaffe Wunder.
Schreibt mir gerne:
Ist es euch wichtig, warum genau Jesus gestorben ist und ob er (leiblich) auferstanden ist?









also ich war auch bei den Fundamentalisten bin ziemlich schnell da rausgegangen weil ich mir sicher war dass das nichts für mich ist sie haben bei mir den monatstreibungen gemacht aber im Nachhinein habe ich dadurch keinen Schaden erlitten es war eine pfingstgemeinde näheren möchte ich nicht darauf eingehen da ich die Gemeinde nicht erwähnen möchte lange Zeit habe ich gedacht ich müsste weiterhin in eine Gemeinde gehen aber ich habe einen Mann kennengelernt damit Christentum nichts am Hut hatte und so bin ich nicht in eine Gemeinde gegangen das war auch gut so aber ich habe den Glauben an Jesus Christus nie verloren auch nicht die Hoffnung und ich glaube auch an Wunder ich glaube an Wunder ich glaube an den Heiligen Geist und auch an Jesus und die Auferstehung ich lese nicht regelmäßig in der Bibel ich spreche mit Jesus so als wenn ich mit einem Freund rede ich habe viele Gläubige Freunde die nicht in der Kirche sind und sich auch trotz allem geliebt fühlen von Christus ich manipuliere niemanden Versuche niemanden zu bekehren und sage mir jeder muss mit seinem Glauben umgehen können es ist nicht gut dass die Fundamentalisten die Hölle predigen und so viel negatives und deswegen bin ich da raus außerdem habe ich einen Freund der ist verheiratet und mir ist es wirklich egal was die Christen oder die Menschen dazu sagen meine Freunde und Ungläubige wie die Fundamentalisten es dann sagen sind wunderbare Menschen und ich liebe sie und sie lieben mich so wie ich bin das ist für mich Grund Danke zu sagen trotz allem werde ich Jesus immer in meinem Leben brauchen und ich suche weiter nach der Wahrheit wo ich denke dass sie nicht auf youtube ist sondern in meinem Herzen zu finden ist und hoffe dass Gott und Jesus mir dabei hilft den richtigen Weg zu finden
Liebe Daniela, es geht mir mittlerweile ähnlich. Lange habe ich versucht herauszufinden, was wirklich an Ostern passiert ist, Mithilfe der Bibelwissenschaft und der historischen Jesusforschung , inklusive“ gechannelter“ Texte und Neuoffenbarungen etc. Was ich gefunden habe, war immer anders, wie sollte ich je Wahrheit herauszufinden? Heute gehe ich damit d’accord, dass es auch gar nicht wirklich so relevant ist. Viel wichtiger ist, was Jesus wirklich gelehrt hat, welchen Gott er uns vorgestellt hat, und wie er das Menschsein lebte meiner Meinung nach…und davon können wir uns auch heute noch ein ausreichendes Bild machen, denke ich. Ich komme wie Du aus dem Fundamentalismus und bin froh , dass ich eine ähnliche Reise wie Du machen durfte! Wir sind wirklich privilegiert, denke ich! Wirke weiter , wie es Dir möglich ist, unsere Geschwister sind mental gefangen, wir sollten tun , was uns möglich ist, dass auch sie Freiheit erleben!