Warum ich als Feministin Jesus cool finde – Part 2
Ich bin 2022 aus einer fundamentalistischen, sektenähnlichen Freikirche ausgestiegen und habe meinen Glauben dekonstruiert.
Heutzutage bezeichne ich mich als Feministin, aber ich glaube ich noch und finde Jesus cool.
Wie das zusammenpasst? Genau das erkläre ich in diesem Post.
Jesus hat politische und religiöse Machthaber offen kritisiert
Ganz gleich, ob weltliche Herrscher oder religiöse Eliten – Jesus hat öffentlich Kritik an ihnen geübt oder sie sogar missachtet, weil sie Menschen unterdrückten, ihre Macht missbrauchten, heuchelten, selbstgerecht waren und Schwache ausbeuteten (siehe Lukas 13,32; Matthäus 20,25; Matthäus 23,4ff).
Letztlich wurde er sogar von eben diesen Machthabern gekreuzigt.
Jesus war solidarisch mit Ausgegrenzten und Machtlosen
Er hat Leprakranke berührt, mit Zöllnern gegessen, die verhassten Samariter zu Vorbildern in seinen Gleichnissen gemacht, als Obdach- und Mittelloser gelebt und für Kinder und Frauen Partei ergriffen.
Und er hat dabei sogar die gleichen Emotionen gefühlt wie Ausgegrenzte und Machtlose (Hebräer 4,15).
Jesus war Pazifist
Sachbeschädigung und Tische umwerfen: Go for it. Emotionale oder gar körperliche G3walt: Ganz klares No-Go für Jesus.
Jesus spricht in der Bibel mehrfach von Feindesliebe, er kritisiert die Verwendung von W*ffen (sogar gegen seine Feinde; Matthäus 26,52) und er hat die Logik von Vergeltung („Auge um Auge“) zerstört.
Dies ist Part 2 meiner Serie, warum ich als 31-jährige Feministin Jesus cool finde.
Schreibt mir eure Gedanken dazu: Was haltet ihr von Jesus? Und seid ihr religiös oder nicht? :)
Foto: @olgamachtgluecklich









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