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Es gibt ein Thema, das mir schon seit Wochen auf dem Herzen liegt. Und das ist meine Vergangenheit als ehemalige AfD-Wählerin und Trump-Supporterin. Darum möchte ich heute mit euch darüber sprechen. Weiterlesen

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Zum Hintergrund:

Der Creator Sebastian Hotz (auch bekannt als „El Hotzo“) steht aktuell wegen toxischen Verhaltens in Beziehungen in der Kritik. Er gestand nun öffentlich (u.a. auf Bluesky) Untreue, Gaslighting, Manipulation und Lügen ein, durch die er Frauen verletzt haben soll. Zudem thematisierte er in seinem Statement (siehe unten) die Diskrepanz zwischen seinem Image als progressiver Satiriker und seinem privaten Handeln. Während einige sein Statement / seine Entschuldigung als Schadensbegrenzung sehen, bleibt der Einfluss auf seinen Ruf unklar.

(Quellen: Statement von Hotz auf Bluesky sowie Artikel von spiegel.de: „Sebastian »El Hotzo« Hotz entschuldigt sich für Fehlverhalten gegenüber Frauen“)

Aber wie gehen wir nun damit um?

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Gewalt gegen Frauen fängt nicht erst bei den Fäusten an!
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„Er hat mir von seinen Missbrauchserfahrungen erzählt. Ich habe ihn gefragt, ob ich die Täter:innen nochmal sprechen darf, um die Geschichte zu bestätigen.“

Obiger Satz ist leider tatsächlich beruhend auf etlichen wahren Begebenheiten … Weiterlesen

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Vorneweg: Es ist nicht nur dieses Regenschirm-Modell, das toxisch und problematisch ist. Es ist die gesamte, zugrundeliegende Denkweise in überwiegend christlich-fundamentalistischen, aber auch konservativen Kreisen.

Aber WARUM ist sie das?

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Das sind meine liebsten Zitate aus dem Buch „Sorry, aber …“ von @wastarasagt.

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After-Freikirchen-Glow Up maybe?
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Kurzer Realtalk: Warum gehen so viele Menschen, sobald ihnen andere Menschen von ihren Missbrauchserfahrungen erzählen, in den Verteidigungsmodus und sagen: „Aber nicht alle sind so!“? Weiterlesen

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Gestern Abend, als ich mit Schmerzen in unserer Küche stand, kamen mir ebenso schmerzliche Erinnerungen an toxische Glaubenssätze aus meiner fundamentalistischen Vergangenheit in den Sinn, die mich traurig und wütend zugleich machten: Weiterlesen

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Seit Sonntag bin ich im Podcast „FCK PURITY“ von Mona Krähling (@kopfvollbunt) zum Thema Sexualität & fundamentalistischer Glaube zu hören.

Die Folge ist mir sehr nahe gegangen, weil mein alter Glaube mich & meine Sexualität und leider auch meine Beziehung negativ beeinflusst hat – nicht zuletzt, weil ich mich gezwungen gesehen habe, zu heiraten.

Bitte versteht mich nicht falsch: Ich bereue es keine Sekunde, dass ich der Liebe meines Lebens, meinem Mann Thomas, das Ja-Wort zugesprochen zu haben. Allerdings bereue ich die Umstände und diesen inneren Druck, der durch die fundamentalistische Prägung, aber auch durch das christliche Umfeld ausgelöst wurde, zutiefst.

Als 15-jährige Teenagerin bin ich in eine fundamentalistische Freikirche gerutscht und wurde seitdem immer tiefer in die Purity-Culture-Szene (auch durch Social Media) gezogen.

ChatGPT beschreibt die Purity Culture wie folgt:

„Purity Culture ist eine kulturelle Bewegung, die in erster Linie in konservativ-christlichen Kreisen zu finden ist und die Betonung der sexuellen Reinheit, oft durch Abstinenz vor der Ehe, sowie bestimmte Verhaltensregeln in Bezug auf Kleidung und Beziehungen hervorhebt.“

Den negativen Einfluss der Purity Culture und meiner fundamentalistischen Prägung spüre ich bis heute: Jahrelang hatte ich verinnerlicht, dass meine sexuellen Bedürfnisse schlecht sind und nur innerhalb einer Ehe okay, dass mein Körper zu Sünde verführen kann, dass meine Sexualität der Befriedigung meines Ehepartners dient.

All diese (und noch mehr) Glaubenssätze sowie die Indoktrination versuche ich seit zwei Jahren aufzuarbeiten und freier davon zu werden.

Im Gespräch mit Mona erzähle ich meine Geschichte.

Die Folge findet ihr bei Spotify, Apple Podcasts & Co. unter dem Titel: „Wenn dein Partner deine anderen Ansichten und Zweifel aushält, aber deine Gemeinde nicht. Danielas Geschichte.“

Ich wünsche euch viel Trost beim Hören und dass ihr sensibilisiert werdet für dieses Thema, das so viel Schaden anrichten kann!